Am 29. Juni 2026 organisierte der Club of Rome, Austrian Chapter, eine äußerst interessante Veranstaltung zum Thema Frieden in der ÖNB. Zentrale Botschaften der globalen Redner: Carlos Álvarez Pereira, Generalsekretär des Club of Rome, stellte den strategischen Aktionsplan für „Global Equity for a Peaceful and Healthy Planet 2025–2028“ vor. Der Fokus liegt auf zwei Phasen, wie im Diagramm gezeigt.
Die Frage, die er stellte, ist entscheidend; „Welche Art von Zukünften gebären wir?“ Der Club of Rome hat bereits eine Reihe von Veröffentlichungen zu dieser Frage veröffentlicht, darunter „Die Grenzen des Wachstums“ (bereits 10972!), „No Limits to Learning“ (1979), gefolgt von „Earth4All“ (2022, siehe auch unsere Leseempfehlungen) und „No Limits to Hope“ (2026). Abschließend erwähnte er den Bericht „Planetary Peace for Human Security„, der 2025 veröffentlicht wurde und den wir Anfang dieses Jahres ebenfalls als Leseempfehlung vorgestellt hatten!
Paul Shrivastava, Co-Präsident des Club of Rome, gab Einblicke in die Planetary Peace Initiative: Wir brauchen ein neues Verständnis von Frieden: „vom Frieden zum planetaren Frieden“. Nach fünf Jahrzehnten des Verfalls des Ökosystems ist es Zeit, sich in Frieden zu vereinen. „Wir müssen lernen, zukunftsfähige Menschen zu werden“, war sein Aufruf zum Handeln. Da die SDGs sich dem Ende zuneigen, müssen wir auch Schlüsselelemente für Nachhaltigkeit über 2030 hinaus entwickeln.
Gertrude Suschko, die die Veranstaltung moderierte, schloss sie mit einem Zitat aus der letzten Studie: „Planetarischer Frieden geht über das Fehlen von Krieg hinaus, er bedeutet, Bedingungen zu schaffen, damit Menschen und Planet durch gerechte Wirtschaft, inklusive Regierungsführung und eine erneuerte Beziehung zur Erde gedeihen können.“
Wir im CSR Dialogforum tragen mehr als gerne zur Entstehung dieser Art von Zukunft bei!

