Was vor wenigen Monaten noch eine Idee war, wurde nun zur erfolgreichen Premiere: Der erste Responsible Leadership Summit Tirol brachte am 17. März rund 120 Teilnehmer:innen im Raiffeisen Haus in Oberndorf zusammen. Vertreter:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Gemeinden, Sozialorganisationen und Bildung diskutierten darüber, wie ländliche Regionen auch künftig lebenswert, wirtschaftlich stark und sozial ausgewogen bleiben können. Die Veranstaltung war bereits Wochen im Voraus ausgebucht. Im Zentrum stand neben dem fachlichen Austausch vor allem das Miteinander: unterschiedliche Perspektiven, offene Gespräche und ein klarer Wille, gemeinsam ins Tun zu kommen. Die zentrale Botschaft des Summits: Chancen entstehen dort, wo Regionen gemeinsam handeln.
„Eine vielversprechende Zukunft gestalten wir nur im Zusammenspiel unterschiedlicher Akteur:innen. Der Summit hat deutlich gemacht, wie wertvoll der Austausch zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ist, um tragfähige Lösungen für Regionen zu entwickeln“, betont Initiator Thomas Brandtner von der Gemeinsinn KG.
Auch Mitinitiator Prof. Dr. René Schmidpeter unterstreicht: „Nachhaltige Entwicklung entsteht vor Ort – dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen.“
Praxisbeispiele aus Gemeinden, Unternehmen und Organisationen zeigten, wie verantwortungsvolle Führung im Alltag gelebt wird – von Kreislaufwirtschaft bis zu sozialen und digitalen Innovationen.
Ein Höhepunkt war die Verleihung des Responsible Leadership Award aus über 50 Einreichungen – folgende Sieger (prämiert wurden jeweils die Top 3 jeder Kategorie) gingen hervor:
• Social Leadership: „Zukunft für Tshumbe“
• Sustainable Leadership: „Wasserkreislauf im Produktionsprozess“ – Ernst Derfeser GmbH
• Diversity Leadership: Caritas Salzburg – Servicestelle Demenz („der Garten“)

